Kategorien
Demokratie Exkursion Geschichte

Bayern und die USA: Exkursion des W-Seminars Geschichte

 

Das W-Seminar Geschichte besuchte eine Podiumsdiskussion in der Bayrischen Akademie der Wissenschaften. Zum Thema „Bayern und die USA. Asymmetrische Beziehungen, Verflechtungen, Wahrnehmungen“ diskutierten unter der Moderation von Prof. Dr. Ferdinand Kramer vier Expertinnen und Experten verschiedener Fachrichtungen der bayrischen Geschichte.

Bayern wurde erstaunlicherweise schon sehr früh in Amerika wahrgenommen: George Washington machte sich Sorgen um die bayerische Erbfolge!

Für das 20. Jahrhundert wurde die besondere Bedeutung des Münchner Amerikahauses für die Pflege der transnationalen Beziehungen zwischen Bayern und den USA in der Diskussion wiederholt thematisiert. Die umfangreiche Unterstützung der USA nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs war nicht nur ein wesentlicher Baustein für die Etablierung einer stabilen Demokratie, sondern ermöglichte es Bayern außerdem, zu einem selbstbewussten, vielfältigen – vielleicht auch manchmal widerspenstigen – Freistaat zu werden. 

Am Ende der Veranstaltung gab es bei Getränken und warmen Speisen die Gelegenheit zum Austausch mit den anderen Gästen. Dass die Veranstaltung in der Residenz, einem ehemaligen Regierungssitz bayerischer Herzöge, Kurfürsten und Könige stattgefunden hat, verlieh ihr einen besonderen Rahmen.

Poster „Bayern und Amerika“