
5A im Erdbebensimulator


Am 14.10.25 besuchte die Klasse 8c im Rahmen des Deutschunterrichts und in Begleitung von Frau Schraff und Herrn Roth die Vorstellung „Die Asche meines Vaters“ in der Schauburg.
Plötzlich Multimillionärin! Wie verändert so viel „Asche“ das Leben aller Beteiligten einer Familie? Diese spannend inszenierte Komödie wirft Fragen auf, nach Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit des Erbens, die über das Klassenzimmer hinaus für Diskussionen sorgen dürfte.



Am 30. September machte sich die Begabtenförderung des Erasmus-Grasser-Gymnasiums auf den Weg zum Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Oberpfaffenhofen – und schon die Anreise war ein Abenteuer: Nach einer langen S-Bahn-Fahrt verpassten wir den Bus und marschierten kurzerhand eine halbe Stunde zu Fuß. Belohnt wurden wir mit spannenden Einblicken: ein Einführungsvortrag, Zutritt in das enge Columbus-Modell der ISS, Livebilder im Kontrollzentrum und ein Mittagessen in der DLR-Kantine. Am Nachmittag durften wir selbst aktiv werden und Roboter programmieren, Satellitenbilder auswerten und einen Flugsimulator steuern.
Ein unvergesslicher Tag, der Lust auf mehr Raumfahrt machte!
Vom 22. bis 26. September besuchten Frau Kaiser, Herr Pflügl und 18 Schülerinnen und Schüler der Leistungsfächer Kunst und Französisch die französische Hauptstadt. Während im Centre Pompidou, in der Pinault Collection, im Louvre, in der Orangerie sowie an den Häuserfassaden Kunstwerke bestaunt wurden, galt in Versailles das Interesse dem Schloss mit seiner riesigen Gartenanlage. Auch Notre Dame und der Eiffelturm standen auf dem Programm. Bei einer Bootsfahrt auf der Seine gewannen die jungen Erwachsenen weitere Eindrücke der Metropole und neben dem kulturellen Programm blieb natürlich auch genug Zeit für kulinarische Entdeckungen, Shopping und einen Konzertbesuch.


Ein weiteres Mal hat sich die gesamte Jahrgangsstufe 11 am Schuljahresende auf den Weg in die Bundeshauptstadt gemacht, um das politische Berlin der Gegenwart aus nächster Nähe zu erleben. Ganz oben auf dem Programm der von Frau Bader und Frau Beuter organisierten Studienfahrt stand für alle der Besuch des Deutschen Bundestags mit Plenarsitzung und Abgeordnetengespräch. Die Klassen 11A und C trafen MdB Prof. Theiss (CSU) zur Diskussion, die Klassen 11B und D folgten der Einladung von MdB Sebastian Roloff (SPD) in den Bundestag, und die 11E hatte einen Termin bei MdB Nicole Gohlke (Die Linke). Alle Schülerinnen und Schüler hatten sich auf die Termine bestens vorbereitet, und so waren es interessante Gespräche im Anschluss an lebendige Plenardebatten.

Programmpunkte mit historischem Schwerpunkt waren unter anderem die Besichtigung des ehemaligen Stasi-Gefängnisses in Hohenschönhausen, der Gedenkstätte Berliner Mauer sowie der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und dem Spitzel-System der DDR war eindrücklich und bewegend. Da bildete die Beschäftigung mit den Errungenschaften der deutschen Geschichte einen inspirierenden und ermutigenden Kontrapunkt. Nirgendwo sonst ist die wechselvolle Geschichte Deutschlands so intensiv spürbar wie in Berlin!
Wie auch schon in den vergangenen Jahren waren die Schülerinnen und Schüler tief beeindruckt von ihren Erlebnissen vor Ort, und bei nicht wenigen Jugendlichen war das politische Interesse entfacht und wurde das historische Bewusstsein geschärft. Dies sind im übrigen die beiden erklärten Ziele dieser Studienfahrt, die einen wesentlichen Beitrag zur Demokratiebildung junger Menschen leisten soll.

Im Rahmen des Wahlkurses „gut, besser, grasser“ bzw. der Begabtenförderung besuchte eine Gruppe von Lernenden mit Frau Petry das Museum „Mensch und Natur“, wo ein interaktiver Workshop zu den 17 Nachhaltigkeitszielen (SDGs) der Vereinten Nationen auf dem Programm stand. Während einer geführten Tour durch das Museum wurden die globalen Nachhaltigkeitsziele anschaulich vorgestellt. Anschließend konnten die Schülerinnen und Schüler in einem speziell gestalteten Workshop spielerisch erfahren, wie die Ziele miteinander verbunden sind und welche Auswirkungen unser Handeln auf die Welt sowie das Erreichen dieser Ziele hat.
Mit kreativen Methoden wie Jenga, um die gegenseitige Abhängigkeit der SDGs darzustellen, der Reise eines T-Shirts um die Welt oder einer visuellen Analyse der Weltbevölkerung im Vergleich zum globalen Vermögen wurden die komplexen Zusammenhänge greifbar gemacht. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten erkennen, wie wichtig es ist, über den eigenen Horizont hinaus zu blicken und nachhaltige Lösungen für die Zukunft zu entwickeln.
Zum 100-jährigen Jubiläum des Deutschen Museums besuchten jahrgangsübergreifende Schülergruppen aus dem Wahlkurs für naturwissenschaftliche Wettbewerbe und der Begabtenförderung eine der bedeutendsten naturwissenschaftlich-technischen Ausstellungen der Welt. Der besondere Anlass bot die perfekte Gelegenheit, technikbegeisterte Jugendliche hautnah an historische und zukunftsweisende Entwicklungen heranzuführen.
Begleitet von Fr. Petry und Fr. Mestl erkundeten die Schülerinnen und Schüler die zahlreichen Ausstellungen des Museums, das seit 1925 als Leuchtturm der Wissenschaftsvermittlung gilt. Besonders großes Interesse weckte die Jubiläumsausstellung „100 Jahre Zukunft“, die eindrucksvoll veranschaulicht, wie sich Technik im letzten Jahrhundert entwickelt hat – und welchen Einfluss sie auf unser zukünftiges Leben haben wird.


Ein besonderes Highlight war das Zentrum für Zukunftstechnologien. Hier konnten die Jugendlichen nicht nur modernste Entwicklungen in den Bereichen Robotik, erneuerbare Energien und Raumfahrt kennenlernen, sondern auch selbst aktiv werden: Interaktive Stationen luden zum Ausprobieren, Nachfragen und Mitdenken ein.
Die betreuenden Lehrkräfte zeigten sich beeindruckt von der Neugier, dem Engagement der Jugendlichen und dem gegenseitigen Austausch, der zu einer positiven Gruppenatmoshäre beitrug.
Insgesamt war der Museumsbesuch nicht nur eine Hommage an ein Jahrhundert technischer Entwicklung, sondern auch ein gelungener Beitrag zur Förderung junger Talente – ganz im Sinne des Museumsgründers Oskar von Miller.

Am 9.1.25 besuchte die Klasse 6e zusammen mit ihrer Geschichtslehrerin Frau Schraff und in Begleitung von Frau Heinisch im Rahmen des Geschichtsunterrichts die immersive Ausstellung zu Tutenchamun. Mit Unterstützung modernster und beeindruckender Technik wurden wir in die Lage von Howard Carter versetzt, der das Grab des jungen Pharaos als Erster betrat und aus dem Staunen nicht herauskam. So wurde die Lehrplaneinheit zu Ägypten vertieft und erlebbar gemacht. Am Ende konnten Schüler auch noch Fotomontagen von sich als Pharao kreieren.



Die Schülerinnen und Schüler des Sport-W-Seminars und des Sport-Leistungsfachs erkundeten am Freitag, den 13. Dezember, den Campus der Technischen Universität München am Olympiapark. Der informative Tag bot vielfältige Einblicke in das Studium der Sportwissenschaften. Nach einem ersten Treffen am Haupteingang der Zentralen Hochschulsportanlage (ZHS) startete zunächst die Campusführung. Anschließend gewährten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TUM in einem interessanten Vortrag Einblicke in ihre aktuellen Forschungsprojekte.
Ein besonderes Highlight war der Besuch der Forschungslabore, wo die Schüler die Möglichkeit hatten, verschiedene sportwissenschaftliche Tests wie die Spiroergometrie kennenzulernen. Nach der Mittagspause folgte eine Besichtigung der Universitätsbibliothek, wo die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch die Möglichkeit hatten, einen Bibliotheksausweis zu beantragen. Den akademischen Abschluss des Tages bildete der Besuch einer Vorlesung zur orthopädischen und traumatologischen Sportmedizin, die den Schülerinnen und Schülern einen authentischen Einblick in den Universitätsalltag vermittelte.
Die Lernenden erhielten nicht nur einen umfassenden Überblick über die Studienmöglichkeiten an der TUM, sondern konnten auch die besondere Atmosphäre des Universitätslebens am Olympiapark spüren. Ein besonderer Dank gilt dem Mitarbeiter der TUM, Herrn Fabian Stöcker, für die interessanten Einblicke und die hervorragende Organisation des Tages.
Michael Weith und Ben Buchinger
Hat dich etwas besonders überrascht?
Was hat dir besonders gut gefallen?
Dies sind nur einige Eindrücke von Schülerinnen und Schülern des P-Seminars Internet der Dinge und des Q12 Informatik-Kurses zu unserer Exkursion zur Firma HiveMQ. Ob es nun die Anzeigetafeln an Münchner Bus- und Straßenbahnhaltestellen, die Standortinformationen von Autos deutscher Automobilhersteller oder die Echtzeit-Paketverfolgung betrifft – das Internet der Dinge ist bereits allgegenwärtig und erleichtert viele Bereiche des täglichen Lebens, oft unbemerkt.
Die Schülerinnen und Schüler hatten die Gelegenheit, verschiedene Anwendungsgebiete des Internets der Dinge kennenzulernen, ihr Wissen in den zugrundeliegenden Technologien zu vertiefen und einen Einblick in vielfältige Berufsfelder bei einem innovativen IT-Startup zu erhalten. Während ihres Besuchs bei der Firma HiveMQ in Landshut waren viele von ihnen überrascht, wie stark die im Informatikunterricht erlernten Inhalte tatsächlich in der Praxis von Unternehmen eingesetzt werden. Sie hatten zudem die Möglichkeit, direkt mit IT-Profis zu sprechen und sich über verschiedene Berufsfelder zu informieren. Zum Abschluss präsentierten Mitarbeiter des Start-Ups anhand eines Modells, wie Produktionsprozesse von Industrieanlagen mithilfe von IoT-Techniken überwacht und gesteuert werden können.
Matthias Haupt für die Fachschaft Informatik


